2 Tage Anki OVERDRIVE: Zwischenfazit

Vor 2 Tagen wurde mein Anki OVERDRIVE Starter Set geliefert, daher ist es an der Zeit für ein erstes Zwischenfazit: OVERDRIVE macht richtig Spaß!

Anfangs fiel es mir schwer einzuschätzen welche Waffen welche Reichweite haben bzw. generell wann und wie ich feuern muss, um ordentlich Schaden bei meinen Gegner anzurichten. Andersherum gelang es meinen Gegnern aber ziemlich gut mich zu treffen und genau hieraus ergibt sich dann sehr schnell ein Lerneffekt: Von welcher Position aus hat mich mein Gegner getroffen? Welche Waffe hat er genutzt? Alles klar! 🙂

Insgesamt hat OVERDRIVE vier Rennmodi:

  • Rennen
  • Kampf
  • Zeitrennen
  • King of the Hill

Im Rennen geht es darum eine bestimmte Anzahl an Runde zu absolvieren und am Ende als Erster die Ziellinie zu überqueren. Der Einsatz von Waffen ist erlaubt – und auch nötig.

Der Modus Kampf läuft im Prinzip relativ ähnlich, hier ist es allerdings nicht das Ziel möglichst viele Runde zu fahren, sondern eine vorgegebene Punktzahl zu erreichen. Je erfolgreichem Angriff auf den Gegner gibt es dabei einen Punkt, Ziel kann es z.B. sein 5 Punkte zu erreichen.

Bei King of the Hill ist es wichtig möglichst frühzeitig den Gegner zu attackieren. Sobald dies gelungen ist erhält man jede Sekunde einen Punkt. Wird man vom Gegner getroffen, dann wechselt die Punktevergabe und er erhält ab sofort sekündlich einen Punkt. Das Ziel besteht darin als Erster eine vorgegebene Punktzahl zu erreichen, beispielsweise 60 Punkte.

Den Sinn vom Zeitrennen habe ich bisher noch nicht wirklich verstanden – oder finde es einfach doof. Hier fährt der Gegner zunächst eigenständig und alleine sein Rennen und danach man selbst. Wer die schnellere Gesamtzeit hat gewinnt. Gegenseitige Angriffe sind nicht möglich, es kommt also im Prinzip allein auf das fahrerische Geschick an. Allerdings übernimmt gerade dies ja zu weiten Teilen die künstliche Intelligenz. Auf den acht Strecken, die sich aus dem Starter Kit bauen lassen kann ich zumindest überall vollständig Vollgas fahren und die korrekte Spurwahl vor bzw. in den Kurven macht eher wenig aus. Meine Gegner bauen allerdings erstaunlich oft Unfälle bzw. verlassen aus oft kaum nachvollziehbaren Gründe die Strecke, meistens in Kurven. Hier liegt es an dem menschlichen Mitspieler, wie schnell die Autos wieder auf die Strecke gesetzt werden. Lässt man seinen eigenen Run dann vom System bewerkstelligen – zur Sicherheit nicht ganz mit Vollgas – dann hat man am Ende gewonnen ohne wirklich etwas getan zu haben. Irgendwie unbefriedigend :/ Geht es Euch hier auch so? Oder anders?

Achja, noch eine zufällige Entdeckung: Im Starter Kit ist ein kleines Stück Plastik mit eingestanztem „Anki OVERDRIVE“ Schriftzug dabei, dessen Sinn mir anfänglich verborgen blieb. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass sich dieses Teil aufklappen lässt und eine Art „Reifenreiniger“ zum Vorschein bringt. Konkret handelt es sich dabei um ein klebriges Stück Gummi, vermutlich um den Reifen der Autos zu etwas mehr Gripp und/oder etwas weniger Schmutz zu verhelfen. Ob sich die Haftung auf der Strecke damit verbessern lässt muss ich noch testen, evtl. verlässt der Gegner damit ja etwas seltener die Strecke!?

Anki OVERDRIVE Reigenreinigung IMG_2446 IMG_2447

4 Gedanken zu „2 Tage Anki OVERDRIVE: Zwischenfazit

  1. M Chaot sagt:

    Glückwunsch 😉 und die Hoffnung auf Tipps.

    Gleich mal eine Frage: In meiner Garage taucht der rote Kreis (1) bei zwei meiner Car’s auf ohne das ich was nachrüsten kann. Meine Vermutung habe irgend einen Ausrüstungsgegenstand doppelt erhalten. 🙁

    Welcome to the Future: Let’s DRIVE!

    • Slotracer sagt:

      Dasselbe Phänomen hatte ich auch schon, inzwischen hat es sich aber wie von Geisterhand selbst gelöst. Leider habe ich nicht genau beobachtet seit wann es bei mir wieder passt, liegt es evtl. am App-Update von gestern? Dort wurden zumindest einige (leider nicht näher spezifizierten) Fehler behoben.

  2. M Chaot sagt:

    So jetzt hab ich es geschnallt, es sind tatsächlich doppelte Ausrüstungen!
    Da mich der rote Punkt etwas genervt hat, habe ich einfach das entsprechende Teil entfernt und wieder aktiviert.
    Nun ist alles ok und der rote Punkt ist weg.

    Let’s DRIVE!

  3. Konstantin sagt:

    Danke! Ich habe schon verzweifelt den Reifenreiniger gesucht, der laut Aufdruck in der Packung sein sollte. Taugt das Teiö auf Dauer oder wie reinigst Du Deine Reifen jetzt?

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